Wichtig: Benutzerleitstellen bitte in dieser Liste eintragen! Beim Erstellen eines Leitstellenartikels bitte diese Hinweise beachten.

ZLS Suhl

Aus LstSim-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zentrale Leitstelle Suhl
ID 75560
Kategorie Öffentliche Benutzerleitstelle
Leitstellenthread Forum
Spielen Spielen / Beta Version
Editor Editor
Standort in Deutschland
Marker.png
Location map Deutschland.png
Qualitätsindikator
Lst. existiert real Komplette Wachen
SEG-Fahrzeuge Komplette Krankenhäuser
Abhängigkeiten eingebaut Ausreichend POI
Leitstellengebiet
Bundesland Thüringen
Landkreise Stadt Suhl
Landkreis Hildburghausen
Landkreis Sonneberg
Fläche 1.513,65‬ km²
Einwohner 158.918
Standort Zella-Mehlis
Betreiber RDZV Südthüringen
Rettungswachen 9 RW, 2 NA, 1 LRZ
Organisationen Deutsches Rotes Kreuz
RegioMed Kliniken
DRF Luftrettung
Berufsfeuerwehr
Arbeiter Samariter Bund
Johanniter Unfall Hilfe
Rettungsmittel
Notarzteinsatzfahrzeuge 7
Rettungswagen 13
Krankentransportwagen 10
Rettungshubschrauber 1
HvO/First Responder 8

Die Zentrale Leitstelle Suhl (kurz ZLS Suhl) ist eine von derzeit 13 Rettungs- und Zentralen Leitstellen im Freistaat Thüringen. Zuständig für die Stadt Suhl und die beiden Landkreise Hildburghausen und Sonneberg disponiert Sie auf 1.513,65‬ km² Fläche für derzeit 158.918 Einwohner die Rettungs-, Feuerwehr-, Katastrophenschutz- und Technischen Hilfswerke.

^Allgemeines[Bearbeiten]

Die Zentrale Leitstelle Suhl hat Ihren Sitz im Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) der Stadt Zella-Mehlis, welche Gebietstechnisch zum Landkreis Schmalkalden-Meiningen und damit außerhalb des Einsatz- und Handlungsgebietes der Leitstelle liegt. Grund hierfür ist die Schaffung des GAZ im Jahr 2008. Hierfür mit eingegliedert wurde die Berufsfeuerwehr und Tunnelfeuerwehr der Stadt Suhl, der Katastrophenschutzstab des Landkreises Schmalkalden-Meiningen und der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen als Träger der zentralen Leitstelle. In der Leitstelle direkt tun mindestens 3 Disponenten ihren Dienst, verteilt auf ein durchgängiges Schichtssystem. Insgesamt verfügbar sind in der zentralen Leitstelle im Regelbetrieb bis zu vier Arbeitsplätze, zuzüglich kommen für Groß- und Sonderschadenslagen vier Ausnahmeabfrageplätze zum tragen.

Als technisches System nutzt man das Einsatzleitsystem der Firma Systemhaus Scheuschner mit dem Namen "DALLES" sowie deren Datenübertragungssystem "DAVINCI". Weiterhin sertzt die zentrale Leitstelle Suhl auf RescueTrack und einige weitere Systeme wie z.B. Divera 24/7 zur Alarmierung von Einsatzkräften. Im Jahr 2018 erfuhr die Leitstelle eine komplette Überarbeitung der Telekommunikations- und Arbeitsmittel sowie eine komplette Neuausstattung an technischen Geräten und Mobiliar für etwas mehr als 1 Million Euro. Damit gilt sie derzeit als modernste alle Zentralen Leitstellen in Thüringen.[1]

Besitzer[Bearbeiten]

Hier in LstSim ist für die zentrale Leitstelle Suhl mit der ID: 75560 der User MartinHorn verantwortlich. Bei Fragen, Hinweisen u.a. zu erreichen im Forum per PN oder direkt im Leitstellenthread.

^Unterstützende Stellen[Bearbeiten]

Zur Unterstützung der Aufgabentätigkeit der zentralen Leitstelle Suhl gibt es eine vielzahl von Nachbarleitstellen. Folgende wären die Leitstelle Schmalkalden-Meiningen, Ilm-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt, Coburg und Schweinfurt. Für die überregionale Unterstützung stehen die Leitstellen Jena, Nordhausen, Fulda sowie die Koordinationsstelle des Intensivverlegungsdienstes Mitteldeutschland zur Verfügung.

^Wachen und Standorte[Bearbeiten]

Insgesamt gibt es hier in der Simulation 9 Rettungswachen, 1 Notarztstandort, 1 Luftrettungszentrum, sowie 7 Bergwachten, eine Berufsfeuerwehr und 5 Katastrophenschutzstandorte. Hinzu kommen der Standort des Leitenden Notarztes bzw. Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes.

Stadt Suhl[Bearbeiten]

In der Stadt Suhl gibt es eine Rettungswache des Deutschen Rotes Kreuzes mit Trägerschaft des Landesverbandes Thüringen e.V.. Weiterhin hier Ansässig ist der Katastrophenschutzzug der Stadt, gestellt vom Arbeiter Samariter Bund Südwestthüringen e.V. und das Luftrettungszentrum der DRF Luftrettung e.V. am SRH Zentralklinikum Suhl. Zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes neben dem Katastrophenschutz ist die Berufsfeuerwehr Suhl und die Bergwachten Goldlauter-Heidersbach und Gehlberg implementiert.

Wache / Standort Funkrufname Typ Dienstzeit Besonderheiten
Rettungswache Suhl Rotkreuz Suhl 82/1 NEF 24 Std.
Rotkreuz Suhl 83/1 RTW 24 Std.
Rotkreuz Suhl 83/2 RTW 24 Std. Schwerlast-RTW
Rotkreuz Suhl 83/3 RTW 12 Std.
Rotkreuz Suhl 85/1 KTW 8 Std.
Rotkreuz Suhl 85/2 KTW 8 Std.
Luftrettungszentrum Suhl Christoph 60 RTH 07-SunSet
ASB Sanitäts- und Betreuungszug Suhl Kater Suhl 10/83-1 RTW Ehrenamt
Sama Suhl 10/10-1 FR o. NEF Ehrenamt Doppelfunktion, siehe unten
Kater Suhl 10/91-1 KTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Suhl 10/91-2 KTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Suhl 10/91-3 KTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Suhl 10/95-1 FR Ehrenamt eigentl. GW-San
Sama Suhl 10/89-1 RTW Ehrenamt eigentl. KTW
Berufsfeuerwehr Suhl Florian Suhl 1/44-1 FR 24 Std. eigentl. HLF 20
Bergwacht Goldlauter-Heidersbach Bergwacht Goldlauter 89/1 FR Ehrenamt eigentl. MTW der BW
Bergwacht Gehlberg Bergwacht Gehlberg 89/1 FR Ehrenamt eigentl. MTW der BW

Landkreis Hildburghausen[Bearbeiten]

Der Landkreis Hildburghausen ist der flächenmäßig größte Bereich im Gebiet der zentralen Leitstelle Suhl, daher gibt es hier auch die meisten Rettungswachen. Insgesamt sind es 5 Rettungswachen. Die Zuständigkeit teilen sich die Johanniter Unfall Hilfe RV Saalfeld-Südthüringen e.V. mit den Regiomed Kliniken GmbH, wobei die Johanniter eine Rettungswache mehr besetzen. Zu den Johannitern gehören die Wachen Schleusingen, Masserberg und Westhausen während Regiomed die Wachen Hildburghausen und Eisfeld unterhält. Außerdem im Landkreis ansässig der Standort des Leitenden Notarztes und Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes in Hildburghausen an der Freiwiligen Feuerwehr, der Katastrophenschutz der Johanniter in Hinternah und die Bergwachten in Masserberg und Schönbrunn.

Wache / Standort Funkrufname Typ Dienstzeit Besonderheiten
Rettungswache Schleusingen Akkon Schleusingen 82/1 NEF 24 Std.
Akkon Schleusingen 83/1 RTW 24 Std.
Akkon Schleusingen 83/2 RTW 12 Std.
Akkon Schleusingen 85/1 KTW 8 Std.
Akkon Schleusingen 85/2 KTW 8 Std.
Rettungswache Masserberg Akkon Masserberg 83/1 RTW 16 Std.
Rettungswache Westhausen Akkon Westhausen 83/1 RTW 24 Std.
Rettungswache Hildburghausen Rettung Hildburghausen 82/1 NEF 24 Std.
Rettung Hildburghausen 83/1 RTW 24 Std.
Rettung Hildburghausen 85/1 KTW 9 Std.
Rettung Hildburghausen 85/2 KTW 9 Std.
Rettungswache Eisfeld Rettung Eisfeld 82/1 NEF 24 Std.
Rettung Eisfeld 83/1 RTW 24 Std.
Freiwillige Feuerwehr Hildburghausen Rettung Suhl 89/1 FR Ehrenamt LNA/ORGL
JUH Sanitäts- und Betreuunsgzug Hinternah Kater Schleusingen 91/1 RTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Schleusingen 91/2 RTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Schleusingen 91/3 RTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Kater Schleusingen 92 KTW Ehrenamt eigentl. 4-Tr.-KTW
Kater Schleusingen 95 FR Ehrenamt eigentl. GW-San
Bergwacht Masserberg Bergwacht Masserberg 89/1 FR Ehrenamt eigentl. MTW der BW
Bergwacht Schönbrunn Bergwacht Schönbrunn 89/1 FR Ehrenamt eigentl. MTW der BW

Landkreis Sonneberg[Bearbeiten]

Im Landkreis Sonneberg gibt es drei Rettungswachen und einen Notarztstandort, welche alle von den Regiomed Kliniken GmbH betrieben werden. Zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes in unwegsamen Gelände stehen drei Bergwachten zur Verfügung. Außerdem bekommt der Regelrettungsdienst bei Groß- und Sonderschadenslagen unterstützung durch den Katastrophenschutz welcher vom Deutschen Roten Kreuz Sonneberg e.V. gestellt wird und insgesamt vier Standorte hat.

Wache / Standort Funkrufname Typ Dienstzeit Besonderheiten
Rettungswache Sonneberg Rettung Sonneberg 82/1 NEF 24 Std.
Rettung Sonneberg 83/1 RTW 24 Std.
Rettung Sonneberg 83/2 RTW 24 Std.
Rettung Sonneberg 85/1 KTW 8 Std.
Rettung Sonneberg 85/2 KTW 8 Std.
Notarztstandort Steinach Rettung Steinach 82/3 NEF 24 Std.
Rettungswache Neuhaus am Rennweg Rettung Neuhaus 82/2 NEF 24 Std.
Rettung Neuhaus 83/1 RTW 24 Std.
Rettung Neuhaus 85/1 KTW 8 Std.
Rettung Neuhaus 85/2 KTW 8 Std.
Rettungswache Schalkau Rettung Schalkau 83/1 RTW 24 Std.
DRK Katastrophenschutzdepot Sonneberg Rotkreuz Sonneberg 2/89-1 RTW Ehrenamt
Rotkreuz Sonneberg 2/91-1 RTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Rotkreuz Sonneberg 2/95-1 FR Ehrenamt eigentl. GW-San
DRK Hauptgeschäftsstelle Sonneberg Rotkreuz Sonneberg 1/10-1 FR Ehrenamt eigentl. C-Dienst
Rotkreuz Sonneberg 1/91-1 RTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Sanitätsbereitschaft Steinach Rotkreuz Steinach 92 KTW Ehrenamt eigentl. 4-Tr.-KTW
Bergwacht Scheibe-Alsbach Bergwacht Scheibe-Alsbach 1/89-1 FR Ehrenamt eigentl. MZF der BW
Rotkreuz Neuhaus 1/91-1 KTW Ehrenamt eigentl. N-KTW
Bergwacht Neuhaus am Rennweg Bergwacht Neuhaus 2/89-1 FR Ehrenamt eigentl. MZF der BW
Bergwacht Lauscha Bergwacht Lauscha 1/19-1 FR Ehrenamt eigentl. MTW der BW

^Krankenhäuser[Bearbeiten]

Im gesamten Gebiet der Leitstelle Suhl gibt es fünf Krankenhäuser, welche so gut wie alle medizinischen Bereiche der alltäglichen Krankenheiten und Wehwechen abdecken. Unter Ihnen ein Krankenhaus der Schwerpunkt- und Maximalversorgung, sowie drei Grund- und Regelversorger und ein Fachkrankenhaus. Vorzufinden sind die Krankenhäsuer in den Städte Suhl, Hildburghausen, Sonneberg und Neuhaus am Rennweg.[2]

Krankenhaus Standort Versorgungsgrad Besonderheiten Bettenanzahl
SRH Zentralklinikum Suhl Schwerpunkt- und Maximalversorgung
  • Stellt Notärzte für Suhl, Schleusingen, Zella-Mehlis
  • größtes Krankenhaus im gesamten Südthüringer Raum
653
Henneberg Kliniken Hildburghausen Grund- und Regelversorgung 283
Helios Fachkliniken Hildburghausen Fachkrankenhaus
  • Im Sprachgebrauch auch LNK (Landesnervenklinik)
  • Zwei Fachgebiete: Neurologie und Psychiatrie
579
RegioMed Kliniken Sonneberg Grund- und Regelversorgung 319
Neuhaus am Rennweg Grund- und Regelversorgung
  • Sehr kleines Krankenhaus mit wenigen Stationen

^Regionale Besonderheiten[Bearbeiten]

Im Gebiet der zentralen Leitstelle Suhl gibt es einige regionale Besonderheiten zu beachten. Diese werden im nachstehenden detailierter beschrieben. Außerdem gibt es hier noch praktische Hinweise zum Spielgeschehen und deren realistischere Umsetzung.

Abdeckung durch Nachbarn[Bearbeiten]

In Thüringen gibt es hinlänglich eine erhöhte Abdeckung durch Fremdfahrzeuge in den einzelnen Leitstellenbereichen. Das heißt um die in Thüringen gültige Hilfsfrist von 15 Minuten innerorts und 17 Minuten außerorts einhalten zu können, werden Standardmäßig Fremdfahrzeuge zur Abdeckung benutzt. Im Gebiet der Leitstelle Suhl passiert dies vor allem in Randgebieten, u.a.:

  • Teilbereiche der Stadt Römhild, welche regelhaft durch die Rettungswache Wolfmannshausen der Nachbarleitstelle Schmalkalden-Meiningen bedient werden
  • das Randdorf Heinersdorf und die ehem. Gemeinde Oberland im Landkreis Sonneberg (bedient durch Rettungswache Pressig und Steinbach am Wald der Leitstelle Coburg - wenn schneller)
  • der Ortsteil Piesau der Stadt Neuhaus wird regelhaft durch die Rettungswache Schmiedefeld (Leitstelle Saalfeld-Rudolstadt) bedient
  • die Ortsteile Gehlberg und Schmiedefeld am Rennsteig der Stadt Suhl werden regelhaft durch die Rettungswachen Gräfenroda und Stützerbach (Leitstelle Ilm-Kreis) bedient

Nachbarkrankenhäuser[Bearbeiten]

Im Landkreis Sonneberg befinden sich zwar die beiden Regiomed Kliniken in Sonneberg und Neuhaus mit einer Grundversorgung, dennoch können viele medizinische Bereiche nicht abgedeckt werden, weshalb in der Realität sehr häufig die Kliniken in Coburg und Lichtenfels Anfahrtspunkte der Rettungswachen im Landkreis sind.

Unterstützungsgruppen des Rettungsdienstes[Bearbeiten]

Im Bereich der Leitstelle Suhl gibt es auch eine Unterstützungsgruppe des Rettungsdienstes für die Stadt Suhl. Diese übernimmt in der Sim wie in Echt der Katastrophenschutz des Arbeiter Samariter Bund mit seinem im Bestand befindlichen Rettungswagen (Kater Suhl 10/83-01). Dies ist in der Simulation ebenso umgesetzt, tritt aber erst in Kraft wenn die drei Rettungswagen der Rettungswache Suhl und die beiden Rettungswagen Schleusingen in Einsätze gebunden sind. In den beiden Landkreisen gibt es solche Unterstützungsgruppen nicht, Ausnahme bildet das Deutsche Rote Kreuz Sonneberg, welches an seiner Hauptgeschäftsstelle einen N-KTW vorhält welcher mit Hauptamtlichen Kräften (also Angestellten des Kreisverbandes) besetzt wird. Dies geschieht jedoch so wenig, da mehr auf Fremdfahrzeuge des Landkreises Coburg gesetzt wird, weshalb diese Umsetzung in der Sim entfiel.

Einsatzstichworte und AAO[Bearbeiten]

In der Leitstelle Suhl wird offiziell zwar mit Stichworten alarmiert und mit solchen gearbeitet, dennoch spielt der „Freitext“ eine sehr große Rolle. Oftmals sind hier ein genaueres Meldebild sowie mehr Informationen enthalten als das Stichwort hergibt. Dieser Freitext wird dem Fahrzeug immer erst nach dem Status 3 mitgeteilt, entweder auf eigene (Fahrzeugseitige) Anfrage oder durch die Leitstelle. Somit wird die Nutzung des Freitextfeldes auch in LstSim ausdrücklich empfohlen.

LNA/ORGL und Katastrophenschutz[Bearbeiten]

In der Realität ist die Alarmierung wohl einfacher den je, hier in LstSim leider nicht. Der Katastrophenschutz ist an sich nicht über ein Stichwort oder per Klick und Alarm alarmierbar. Dies soll dem „Missbrauch und deren sinnlosen Alarmierung“ vorgreifen und dem Regelrettungsdienst in allen normalen Rettungseinsätzen den Vortritt geben. Daher wurde sich für die folgende Umsetzung zur Alarmierung des Katastrophenschutzes in der Simulation entschieden:

Zur Bereitstellung des Katastrophenschutzes muss in allen Fällen vorher der Leitende Notarzt (Rettung Suhl 89/1) alarmiert werden. Dieser ist in der Sim als First Responder hinterlegt damit dieser auch wirklich die Koordinationstätigkeiten übernimmt und nicht Transporte begeleitet o.ä.. Ist dieser Alarmiert worden und einem Einsatz zugeordnet, so gehen automatisch alle im Leitstellengebiet befindlichen Katastrophenschutzfahrzeuge in den Status 2 und können nun alarmiert werden. Dies ist aber auch nur solange der Fall, wie der LNA/ORGL einem Einsatz zugeordnet ist. Wird dieser entfernt, so begeben sich alle nicht alarmierten Fahrzeuge sofort wieder in den Status 6. Zu beachten ist in allen Fällen auch die hohe Ausrückezeit von ca. 10 Minuten, gemessen an der Originalzeit die der Katastrophenschutz im realen Leben benötigt.

Schwerlast-Rettungswagen[Bearbeiten]

Im Gebiet der Leitstelle gibt es mit dem zweiten Suhler Rettungswagen (Rotkreuz Suhl 83/2) einen Schwerlast-Rettungswagen (S-RTW). Dieser kann in der Simulation so leider nicht abgebildet werden, daher wurde er als normaler Rettungswagen implementiert. Natürlich darf dieser gerne „symbolisch“ als Schwerlast-Rettungswagen benutzt werden. Alarmiert wird er in der Sim wie in Echt für das gesamte Leitstellengebiet.

Abholpunkte für Notärzte[Bearbeiten]

Für die beiden größten Städte im Leitstellengebiet ist ein Abholpunkt für den Notarzt vorgesehen. Das betrifft die beiden Notärzte in Suhl und Sonneberg und dessen Fahrzeuge (Rotkreuz Suhl 82/1 & Rettung Sonneberg 82/1). Diese fahren bevor sie zum Einsatz fahren zuerst im Status 1 das Klinikum an und nehmen den diensthabenden Notarzt auf. In Echt gibt es hierzu nur geringe Abweichungen, wie dass das NEF direkt von der Wache mit Status 3 den Notarzt abholen geht und dies meist auch in Sekundenschnelle passiert. Dennoch gilt dies zu beachten, da sich die Ankunft des Notarztes dadurch etwas verzögert.

Doppelte Fahrzeuge[Bearbeiten]

In der Sim wie auch in real gibt es häufig Fahrzeuge mit einer doppelten Funktion, meist sind es Rettungswagen die auch als Krankenwagen eingesetzt werden o.ä. Auch in der Leitstelle Suhl gibt es solch einen Fall: Sama Suhl 10/10-1. Er ist in der Simulation zweimal als Fahrzeug angelegt, zum einen als First Responder (FR) und als Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Der First Responder ist normal immer alarmierbar, da er täglich vom Zugführer des Katastrophenschutzzuges Suhl besetzt ist. Die Funktion als NEF wird dabei erst aktiv, wenn der Leitende Notarzt alarmiert und einem Einsatz zugeordnet ist. Sollte der First Responder dann auf Status 2 stehen, geht dieser in Status 6 und versetzt das NEF in Status 2. Grund für diese Umsetzung ist, dass das Fahrzeug als Notarzteinsatzfahrzeug ausgestattet ist und im Trägerverein Notärzte ihre Bereitschaft leisten. Ebenso wie bei den Katastrophenschutzfahrzeugen ist dies nur so lange möglich, wie der Leitende Notarzt einem Einsatz zugeordnet ist. Wird dies Rückgängig gemacht, entfällt die Funktion als NEF und der FR wird zurück in den Status 2 gesetzt.

^Links[Bearbeiten]

^Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neue Leitstelle am Netz, insuedthueringen.de, aberufen am 20.05.2020
  2. 7. Thüringer Krankenhausplan, thueringen.de, abgerufen am 20.05.2020.